Symptomfreie Phasen
Sowohl das Geschwür im ersten Stadium als auch spätere Hauterscheinungen können wieder verschwinden.
Danach kann eine Latenzphase ohne erkennbare Symptome folgen.
Die Bakterien können trotzdem weiterhin im Körper vorhanden sein.
Deshalb sollte das Abklingen von Beschwerden nicht mit einer sicheren Heilung verwechselt werden.
Latente Syphilis
Von einer latenten Syphilis spricht man, wenn eine Infektion nachweisbar ist, aber keine klinischen Symptome sichtbar sind.
Auch bei der Ansteckungsfähigkeit muss unterschieden werden: In den ersten beiden Stadien und in der frühen Latenzphase ist die Übertragungsgefahr am größten beziehungsweise noch relevant. In späteren Stadien sinkt die sexuelle Ansteckungsgefahr stark.
Unbehandelte Syphilis im späteren Verlauf
Eine unbehandelte Syphilis kann nach einer langen symptomfreien Zeit in eine Spätphase übergehen.
Dabei können unter anderem Haut, innere Organe und Blutgefäße geschädigt werden.
Möglich sind beispielsweise:
- knotige Veränderungen der Haut und innerer Organe
- Gefäßveränderungen
- Aussackungen großer Blutgefäße
- mögliche dauerhafte Organschäden
Nicht jede unbehandelte Infektion entwickelt zwangsläufig diese Komplikationen.